Bilanz ziehen entschleunigt

Ich wehre mich immer dagegen, wenn ich höre, dass eine Bilanz doch nur Vergangenheit ist und die interessiert die Mandanten nicht. Das mag durchaus sein, aber Bilanz zu ziehen ist für einen Unternehmer eine wichtige Aufgabe.

Für Sie als erfolgreichen Steuerberater ist das auch so. Das ganze Jahr über haben Mandanten, Mitarbeiter, Finanzämter, Banken und sonstige Herausforderungen des Alltags Vorrang. Einmal im Jahr sollte es aber auch um Sie und Ihre Kanzlei gehen. Läuft es für Sie so, wie Sie es sich wünschen?

Bilanz ziehen läuft so ähnlich ab, wie Sie es kennen: Man ermittelt Aktiva und Passiva. Spontan würden Sie vielleicht als erstes gerne alles aufführen, was Ihnen nicht passt. Das ist methodisch aber eine Sackgasse und ungerecht gegenüber sich selbst.

Beginnen Sie mit dem, was Sie schätzen und worauf Sie aufbauen können. Die Wertschätzung des Erreichten gibt Ihnen Kraft, Selbstvertrauen und Anerkennung. Diesen Schritt sollten Sie nicht übergehen, er ist wichtig für die Entschleunigung. Er zeigt Ihnen, dass Sie bereits viel erreicht haben und relativiert damit die Herausforderungen.

Formulieren Sie dann Ihre Wünsche. Das ganze Jahr dienstleisten Sie für andere. Jetzt sind Sie an der Reihe. Was ist Ihnen wichtig? Was wünschen Sie sich? Was soll sich ändern?
Und schließlich liegt es an Ihnen, sich selbst / Ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen. Nehmen Sie Ihre Bedürfnisse und Wünsche wahr und stellen Sie eine wichtige Weiche. Kommen Sie ins Handeln. Nicht für andere, sondern für sich selbst. Füllen Sie Ihren Akku wieder auf, treffen Sie notwendige Entscheidungen oder leiten Sie Veränderungen ein.

Ich gratuliere Ihnen. Jetzt haben Sie Ihren Kurs wieder neu bestimmt.

Wenn Sie eine Arbeitshilfe für diese Kursbestimmung wünschen, schicken Sie mir bitte einfach ein Email. Wir senden Ihnen diese unverzüglich im pdf-Format zu.

Viel Erfolg für Sie.

Ihr

Martin Schwarzensteiner

Kanzleiberater

Diplom-Betriebswirt (FH), QM-Auditor (TÜV)